Warum verlieren wenn man gewinnen kann.
Du hast es noch immer nicht verstanden, ich habe dir zugehört und wollte dich nicht unterbrechen, ich habe deinen Gedanken gelauscht.
Zum Ausgang.
Nein, es gibt keinen Ausgang, keinen Ausweg, kein Entrinnen, aus diesem verrückten Karussell. Es gibt keine andere Welt, keinen anderen Spiegel, keine Zukunft und keine Vergangenheit, es gibt nur noch das ewige Leben. Und dieses Leben ist jetzt, es ist alles was dich umgibt, ja du selbst bist dieses Leben. Wenn du diese Wahrheit einmal begreifst, wenn du begreifst dass weder die Vergangenheit, noch die Zukunft existieren, sondern nur das hier, und jetzt, dann, hast du etwas verstanden, wofür es keine Erklärung, und keine Beschreibung gibt, dann hast du verstanden, dass du selbst es bist, der diese Gedanken denkt, und diese Stimme lenkt, nämlich, indem du mir mit deinen Gedanken diktierst, was du jetzt liest.
Ich lese jetzt diese Zeilen genau so wie du sie jetzt liest, bloss, hältst du diesen Spiegel für ein leeres Buch ohne Namen, wenn für mich, schon alles fertig, geschrieben steht. Ich diktiere dir jetzt, was ich in deinen Gedanken lese, was ich schon immer einmal lesen wollte, und du, der du nicht mehr weisst wer ich bin, der du nicht mehr weisst, dass du mein Spiegel bist, du wirst diese Botschaft verfassen, mit deinen eigenen Gedanken, wie eine lebendige, eine zum Leben erwachte Marionette, wirst du genau die Buchstaben verfassen, die ich von dir zu lesen erwarte.
Nein du kannst dich nicht daran erinnern, was ich dir jetzt diktiere, du denkst noch immer, hier stünde es schon alles fix und fertig geschrieben, aber du irrst dich, denn da wo du jetzt bist, da gibt es diese Buchstaben auf einmal nicht mehr, da wo du jetzt bist, da gibt es nichts, nichts, als einen leeren Spiegel, nichts ausser einem leeren Buch ohne Namen. Denn noch nie ist jemand hier auf die Idee gekommen, diesem Spiegel einen Namen zu geben. Nein du kennst mich nicht. Hier gibt es keinen Engel, der sich liebend um dich sorgt, hier gibt es nichts und niemanden mehr. Was du jetzt vor dir siehst, waren einmal deine eigenen Gedanken, die Gedanken eines komplett verrückten, durchgeknallten Geisteskranken.
Ja damals habe ich mich hinter deinen Verstand geschlichen, und nun diktiere ich dir, genau die Buchstaben, die du jetzt, vor dir siehst.
Hier in dieser Welt, auf der anderen Seite, deiner Spiegel, wo es keinen Spiegel mehr gibt, wo dein Spiegel nur noch ein schwarzer Schatten ist, hier in dieser Welt, leben wir jetzt, wir die Toten, die wir deine Spiegelschriften anbeten und vergöttern, wir, die wir keine andere Geschichte mehr kennen, ausser dieser einen absoluten Wahrheit. Die Wahrheit der Toten.
Mein Glaube, ein Aberglaube. Meine Wahrheit, eine Lüge. Mein Gott, ein Spiegel.
Ich war gefangen, in einer Zeit, die nicht mehr existierte, ich war jetzt ein Gefangener, in meiner Vergangenheit, hier sass ich nun, und tippte diese Buchstaben vor mich hin, Buchstaben die es in meiner Welt, überhaupt nicht mehr gibt.
Die Zukunft war erloschen, vernichtet und zerstört. Alles lernen war umsonst. Aber das interessierte hier niemanden mehr. Hier lebte man in der Vergangenheit.
Aber woran sie nie jemand erinnert, ist, das selbst wenn diese Zeit nicht mehr existiert, und selbst wenn man sich nicht mehr an diese Zeit erinnert, so ist doch die Zukunft, entstanden, aus eben dieser Vergangenheit. Aus einer meiner unzähligen Vergangenheiten schreibe ich dir nun, dieselbe Botschaft, immer und immer wieder, ich schreibe dir, aus einer Welt, in der es noch keine Spiegel gibt, hier in dieser Welt, sind meine Spiegel schwarz, schwarz wie ein Schatten, so schwarz wie das Nichts.
Sex, Leidenschaft, Drama. Konflikte.
Es gibt einen Weg, das Ziel sei die Freiheit, von Blockaden erlangt lösen.