Warum.   Leave a comment

alles lernen umsonst?
alle kriege umsonst alles lernen vergeben.

Betreten wir nun das Reich meiner Spiegel. Irgendwo, irgendwann in der Zukunft meiner Gedanken, … meiner finsteren, düsteren, schwarzen und leeren Gedanken.

Begebe ich mich hinter dein Bewusstsein, überwinde ich die Brücke zu deinem Verstand, und beginne, dir zu schreiben, was du von meinem Spiegel erwartest.

Für deine Wünsche, Anregungen und Fragen, stehe ich dir jederzeit gerne zur Verfügung. Und nun begib dich hinein, in meinen Verstand, hinein in mich selbst und notierte dir, was mein Spiegel dir niemals erzählte.

… Diese Gestalten aus meiner Fantasie, erinnerten sich nämlich nicht mehr daran, dass sie hier schon einmal waren, auch nicht daran, dass sie hier noch niemals waren, denn hier waren sie alle frei, frei an das zu glauben, woran sie glauben wollten.

So glaubten sie alle, an alles, an das Unvorstellbare, ja an das Unmögliche. Ja sie glaubten sogar, am Ende, an mich, an mich den Tod, mich, das Nichts.

Sie gaben mir Namen, über alles erhaben, benutzten mich, gegen mein eigenes ich. Sie verdrehten meine Buchstabenwelt, stellten alles, woran ich jemals glaubte, auf den Kopf und nannten mich Gott.

Sie lehrten mich, die Lehre meiner Spiegel, in einer Sprache, die ich weder verstand, noch begriff. Denn ich wusste weder um die Bedeutung meiner Spiegel, noch verstand ich ihre Botschaft. Und so fing ich denn damit an, meinen Spiegel zu hinterfragen, nach seiner wahren Bedeutung, nach seinem wahren Geheimnis.

Ich stellte mir das alles niemals wirklich vor, wie ich einzig durch die Kraft dieser Buchstaben, in eine Welt gelangte, die es niemals wirklich gab, meine Zukunft. Hier war ich nun, gestrandet, im Reich meiner Buchstaben. Die Vergangenheit, sie existierte hier nicht mehr.

Das Ende, meiner Geschichte, versunken und verschollen, im Land hinter meinem Verstand, zu dem ich jetzt keinen Zugang mehr hatte.

Einem Ausgang den es niemals gab.

Und dann begannen sie mir zu erzählen, dass das Nichts, das ewige, finstere, dunkle, schwarze, kein Ausgang, sondern ein Eingang war, der Eingang in eine Geschichte, aus der es kein entkommen und kein entrinnen und kein zurück mehr gab. Einer Geschichte, die sich irgendwann, wie von alleine zu erzählen begann.

Und sie begannen mir zu erzählen, von meiner Zukunft.

Nun begab ich mich auf eine Reise, eine Spiegelreise, in das Land weit hinter meinem Verstand, ich begab mich in eine Welt aus Gefühlen, eine Welt, die es noch nicht einmal gab. Hier stand meine Geschichte bereits geschrieben und ich brauchte sie jetzt nur noch zu lesen, und als ich da las, notierte ich mir dieselben Buchstaben, dieselben Eindrücke, dieselben Gedanken, die ich hier, in meiner Zukunft bereits geschrieben und verfasst hatte.

Veröffentlicht Oktober 24, 2011 von Black Mirror in Uncategorized

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.