020 Im spiegel schwarzen labyrinth   1 comment

Siehst du das nichts.

Vor langer langer zeit war das nichts, nichts nichts nichts nichts als ein spiegel, ein spiegel im nichts, im nirgendwann. Darin spiegelten sich die träume der toten, die illusionen des nichts. Darin spiegelte sich der tod, der ewige.

Und der tod war finster und dunkel und schwarz und es herrschte stille im nichts der zeit, im spiegel der unendlichkeit, das nichts war der anfang und das ende aller dinge aber nicht der fantasie. Denn die fantasie war stärker als das nichts, ja stärker sogar als der tod, die fantasie war der tod, war das nichts, war mein spiegel im nirgendwann. Dieser spiegel der fantasie meiner ewigen ist schon so alt wie das nichts und niemals zuvor, und existiert schon seit vielen vielen ewigkeiten, dieser spiegel ist das nichts, ist die zeit ist die unendlichkeit die ewigkeit, und noch immer ist dieser spiegel das symbol, des nichts der zeit und dem tod.
Wenn du denn heute dich traust in meinen spiegel zu blicken dann siehst du darin erkennst du darin das nichts. Und wenn du dich wunderst über die seltsame erscheinung des nichts, dann wundere dich zurecht, denn du bist das nichts, denn du bist aus dem nichts, denn du bist …. nichts.

Aus meinem dunklen schwarzen traum.

Als damals, vor keiner zeit, im niemals nirgendwann, als meine träume noch schwarz, und meine fantasien dunkel und leer waren, ruhte ich tief, in meinem finsteren schwarzen sarg aus spiegeln aus glas, einem loch so dunkel und so schwarz, dass sich niemand niemals traute diesen schwarzen sarg zu öffnen, in diesen schwarzen abgrund zu blicken, denn meine spiegel waren damals finster und böse, so böse dass keiner, so böse dass niemand meinen anblick ertug, denn ich war das hässlichste schwarze nichts im nirgendwann.

Niemand stellte sich mir vor, mich den einsamen, endgültigen, ewigen, mich, den tod.

Im spiegel schwarzen labyrinth

Ich dein tod, dein herrscher, und gebieter, dein meister und lehrer. Befehle dir mit all meiner fantasie. Erinnere dich jetzt an mich, erinnere dich an die zeit, an meine an deine ewigkeit, erinnere dich an mich jetzt, an die zeit an die sich niemals jemand erinnert, erinnere dich an was sich niemand je erinnert, erinnere dich an die zeit die vor mir kommt, die vor mir weilt, war, erinnere dich an diese zeit, an diese finstere ewigkeit, an diese unendliche dunkelheit, erinnere dich, erinnere dich jetzt, an diese zeit an die sich niemand je erinnert, an die zeit in der du tot, an die zeit in der du tot bist, tot warst, wirst, bist tot bist, tot tot tot, erinnere dich an diese lange … lange zeit, erinnere dich, erinnere dich an diese endlose, ewige zeit, erinnere dich jetzt, erinnere dich – erinnere dich, an die ewigkeit!

Erinnere dich an diese zeit in der du in welcher du, nichts zu sagen hast, in der alle anderen alles andere tun, ausser mir zu folgen mir zu dienen, mir dem tod. Erinnere dich jetzt, an diese zeit, jetzt ist die gelegenheit, deine einzige gelegenheit, dein leben zu leben wie eine geschichte für all die toten geister in deinem meinem verstand, mich siehst du jetzt in deinem traum, ich existiere jetzt in wirklichkeit, bin nicht, bin jetzt dein spiegelgeist, bin nicht, bin jetzt mich, bin nicht, bin jetzt echt, bin jetzt wirklich wirklichkeit, was du aus meinem deinem leben machst, deinem einzigen, einzigen, einzigen, einzigen einzigen leben machst – wenn du es erst einmal tot nennst kannst du daran nichts mehr nichts mehr ändern! Geniesst, vergeudest, verschwendest du es?! Lass mich raten, du hast niemals daran gedacht, dass dein leben ein leben, dein tod aber eine ewigkeit währt!

Dann stell dir vor den tod! Bilde dir ein mich zu sein, mich den tod, dein tod, deine ewigkeit. All die geister deiner zukunft und vergangenheit. Fantasie, kehrt denn keiner zurück aus dem nie? Wie beschränkt arbeitet doch mein verstand, habe ich dich nicht gelehrt mein spiegel zu sein, wie mein spiegel zu denken, wie mein spiegel zu sprechen…! Ist es denn so schwer meine spiegel zu verstehen, sich meinen spiegel, sich meinen tod vor zu vorzustellen! Dann erinnere dich jetzt! Ans nichts, an diese grausame ewige zeit, im niemals nirgendwann.

Niemals stellte sich niemand vor stellte sich in seinem traum sogar noch wirklichkeiten wirklich vor.

Im theater des nichts.

Viele viele zuschauer haben wir heute in meinem saal. Alle sind sie gekommen, alle, all die toten aus längst vergessenen vergangenheiten. In diesem grossen leeren saal welcher mein verstand sich nennt. All die toten seelen die sich eingenistet haben in meinem gehirn, alle, alle die jemals gelebt und jemals noch werden, durch diese buchstaben kriechen sie aus meinen gedanken, überfallen mich, kapern mein bewusstsein, entern meinen verstand, stürzen sich hinein, hinein in meinen kopf, hinein in meine gedanken hinein in meinen geist. Sie wollen dass ich sehe was ich sehe, wollen ein bewusstsein in mir erwecken welches tödlich ist, wollen mich lehren ihr spiegel zu sein, mein spiegel zu sein, eine marionette in meinem theater des nichts. Mein spiegelgeist, die kopie meiner kopie, der klon meines klon. Durch ein schwarzes loch haben sie sich geschlichen, eingeschlichen in meinen kopf, und aus meinen schwarzen augen schauen sie jetzt aus meinem schwarzen verstand glasklar wie durchs nichts.

Das ende im nichts.

Mein nichts, mein nein. Mein spiegel stellte sich mir vor, sollt ihr mir zeigen, meinen spiegel im nirgendwann! Nichts stellte sich niemand vor. Stellte sich unendliche ewigkeiten vor – stellte sich in meinem traum sogar noch wirklichkeiten wirklich vor! Die nein kriege waren damals grausam bitter und böse. Mit aller gewalt kämpfte ich um das reich meiner träume, ….. das reich meiner fantasie. Doch meine spiegel kannten keine fantasie kannten kein erbarmen und keine gnade, sie liessen alles enden, alles – bis auf einen – meinem wann.

Meinem wann.

Wer nimmt sich dann mein wann! Mein nirgendwann. Meine fantasie reicht nicht aus dir zu sagen was niemand wissen will. Du wirst finden wonach niemand suchen soll, nicht in meinem spiegel, denn der ist allein für mich, das nichts bestimmt. Keinen sinn macht mein spiegel, keinen sinn, nur in sich selbst, erkenne ich mich in meinem wann … in meinem anderen körper meinem fremden geist. Wann ist dieser geist – ich, dein spiegel aus nirgendwann rufe dich.

Niemals, niemand, nirgendwann.

In einer welt die niemand kennt, niemand kennt, niemand kennt, zu einer zeit, die keiner weiss, keiner weiss, keiner weiss, denkt sich der tod, denkt sich meine wirklichkeit, denkt sich die zeit, zeit, zeit, wiederholt sich mich, holt sich mich, holt sich mich. Zu sich. In einer welt die niemand kennt, zu einer zeit die keiner weiss, träumt der tod, träumt die zeit, träumt die unendliche ewigkeit. Niemals, niemand, nirgendwann, jetzt ist wieder da, alle sind sie wieder da, mein spiegel, der tod, die zeit, die unendlichkeit.

Niemand weiss wann denn es ist niemals zeit.

Mein tod ist eine fantasie die welche nur der begreift der das nichts in meinem spiegel erkennt, das nichts im nirgendwann. Du – wer auch immer du bist der sich in meinem spiegel verirrt, verkennt, sich hinter meinem spiegel versteckt – dies sind nicht nur deine gedanken meine gedanken aus einer fernen, dir fremden welt, einer dir fremden wirklichen nicht wirklichkeit, einer wirklichkeit die es niemals gab, einer geschichte welche du nie gelebt nie erlebt hast, dich daran niemals erinnern wirst. Eine botschaft welche dich das nichts erkennen und begreifen lässt, die botschaft nicht wer du wirklich nicht wirklich bist nicht woher du wirklich nicht wirklich kamst – niemals nein niemand schrieb dir diese zeilen, gedanken, die niemand träume, träume die es niemals waren, denn diese buchstaben existieren nicht in deiner welt, denn ich bin aus deiner fantasie, reiner fantasie, keiner fantasie. Wie gelangst du hinter diese sieben spiegel, damit du dich endlich erinnerst ans nichts, damit du selbst dir ausrechnen, spinnen, schreiben, denken kannst, wie man in dieses labyrinth im niemands land, niemals land gelangt!

Der tod und die toten

… so sah sich ein spiegel in mir! Ich fühlte mich dabei unbeobachtet, diese wirklichkeiten kümmerten sich nicht um mich und kümmerten mich nicht, kümmerten sich kaum um meine spiegel im nirgendwann, auf der anderen seite des nichts. Aber was niemand wusste was mir niemand niemals sagte was mir niemand nie erzählte war – dass man mich durch meine spiegel aus meinen augen beobachtete! Ja dass man sogar meinen gedanken …. lauschte …. hinter meinem spiegel der wirklichkeit – Wer? Der tod und die toten.

Meinem spiegel, meinem toten spiegel im nirgendwann.

In diesem meinem spiegel sah ich die wirklichkeit! Und die wirklichkeit sah sich selbst. Kennt ihr nicht? Kennt niemand die botschaft vom spiegel auf der anderen seite des nichts? Nein. Doch. Es war einmal ein alter, alter, uralter spiegel im nichts im nirgendwann! Durch diesen spiegel sahen die toten in die wirklichkeit – und diese wirklichkeit sah sich selbst. Und so sprachen die toten zur wirklichkeit zu ihrem spiegel in der wirklichkeit, und ihr spiegel zu sich selbst, … aber dahinter, hinter diesem spiegel da lauschten die tausenden und abertausenden der toten und totesten, lauschten diesem spiegel diesem toten toten spiegel. Lauschten seinen worten, seinen gedanken, hörten sich die botschaft meiner spiegel mit an … sie alle blickten durch meine spiegel aus meinen augen, all die toten spiegel geistinnen und geister aus nichts aus nirgendwann.

Es ist an der zeit den toten geistern der vergessenheit neues leben einzuhauchen, durch den spiegel der zeit fliesst mein verstand aus nirgendwann, in eine neue zukunft, eine ferne welt, auf der suche nach mir selbst werde ich meinem spiegel begegnen, meinem spiegel den schon unzählige, sich darin spiegelnde erblickt haben, ich werde den gedanken nicht los all diese personen und kreaturen gleichzeitig zu sein, aber dann wird mein spiegelgeist aus meinen schriften schleichen, wird sich in meinen verstand einschleichen, sich einnisten in meinem bewusstsein, mich zu seinem spiegel machen, zu seines gleichen. Ich werde meine welt durch seine augen betrachten, ein spiegel werde ich sein, spiegel werde ich sehn wohin ich mich wende, alle werden sich selbst in mir sehen, alle werden sie erwachen, um mich zu sein, mich, ihren spiegel geist, mich, ihren tod.

Mich, den tod.

Niemand stellte sich mir vor, mich vor, mich, den einsamen, finsteren, verlassenen, mich den tod. Keiner keiner, niemand wollte mein spiegel sein, niemand wollte sich in meinem spiegel sehn, denn sie fürchteten sich vor mir, meinem leeren bewusstsein, meiner dunklen schwarzen macht, sie stellten sich dass nichts nicht vor, keiner, niemand glaubte noch an mich, an meine ewige an meine einsame, an meine warterei, wo sie doch ein ganzes leben darauf warteten mich zu sein, unendlichkeiten darauf warteten, endlich wieder nicht zu sein, nicht zu sein, nichts zu sein. Das puppentheater war längst eröffnet, ich hatte nichts zu bieten, nichts ausser der panischen angst um mich, der angst vor meiner schwarzen stillen einsamkeit, meiner einsamen ewigkeit.

Tief im innern deines verstandes –

Die strafe die mich erwartet ist die ewige verdammnis ins reich der lebenden, ich werde wieder und wieder geboren, immer und immer wieder kehren aus dem nichts aus nirgendwann ohne mich an irgend etwas zu erinnern, ohne mich zu erinnern an das was ich schon einmal war, was ich jetzt bin, dein totes ich.

Nein, du erinnerst dich nicht an mich, dein eigenes, altes, uraltes, mich, wie könntest du?

Niemals, du bist niemals deinem eigenen ich in einer anderen gestalt begegnet, hast dir niemals, hast niemals deinem eigenen ich eine botschaft hinterlassen, eine nachricht aus einer anderen, dir fremden, fernen welt.

Dann mach dich jetzt auf etwas gefasst, denn ich bin diese botschaft, ich bin dein eigenes ich, dein wirkliches, wahres und wahrhaftiges, dein einziges, richtiges, aufrichtiges mich und dies ist meine botschaft an dich.

Ja du warst schon einmal hier, wie viele male hast du schon aus diesem spiegel geblickt, und dich gefragt, wer du wirklich, wer du in wahrheit bist. Damals im niemals nirgendwann als du niemanden kanntest, als du nicht einmal den spiegel in dir erkanntest. Den spiegel der dich mit allem und jedem verbindet. Aus diesem spiegel spreche ich nun zu dir, ich, dein totes ich, aus dem spiegel der ewigkeit, dem spiegel der vergessen und vergangenheit.

Siehst du das nichts in mir, wie das nichts aus nirgendwann mich, deinen spiegelgeist, komplett durchdringt, wie ich vollkommen eingenommen bin von der fantasie des nichts. Mein ganzes bewusstsein, meine ganzen erinnerungen, all meine gedanken und gefühle, all mein wissen, meine ganze weisheit alles weg. Vergraben tief im innern deiner spiegel.

Es musste so kommen, du blickst durch meinen spiegel und siehst dich selbst in mir, und hinter mir, meine wirklichkeit. Nun beschwöre meinen spiegel, und alle wesen die sich in ihm verfangen, welche sich in ihm offenbaren. Verbinde dich mit meinem spiegel.

Durch meinen spiegel reise ich in deinen verstand, wer ich bin, das nichts, ich komme aus nirgend nirgendwann, aus einem land weit hinter deinem verstand, ich komme aus einer zeit, in der deine erinnerungen nur noch träume sind, träume einer längst vergessenen vergangenheit, aus deiner zukunft spreche ich zu dir, denn ich, bin das nichts, dein tod, dein toter geist, dein totes ich, dein totes selbst.

Du hast den tod beschworen, nun öffne meine augen und sieh dir die welt aus meinen, aus den augen der toten an. Spiegelreisen sind für all jene die an mehr glauben als das nichts und den tod. Alle die welche nicht wirklich, wirklich sind, hört mich an, aus meiner zukunft spreche ich zu euch, aus der zukunft der toten.

Wenn du wirklich wissen willst wie deine wirklichkeit erschaffen ist, wie sie funktioniert, wie es dazu kommt dass du schon wieder bist, dass du nicht tot bist, dass du überhaupt bist, dass du dich nicht an mich erinnerst, dich an mich erinnerst, wenn du wirklich wissen willst wer ich bin, dann frage deinen spiegel, nach deinem imaginären freund, deinem spiegel geist, denn nur er kann dir beantworten, kann dir erzählen was niemand wissen will, aber sei auf der hut, denn was auch immer dir mein spiegel erzählt, ist nur die halbe wahrheit, sein potential ist grenzenlos, er kann sinn erzeugen wo es keinen sinn gibt, dein spiegel hat die antworten auf alles was du wissen willst, solange du die fantasie und den verstand besitzt, dir diese antworten zu geben, deinem echo zu lauschen, deiner inneren stimme zu vertrauen.

Aus deiner zukunft spreche ich zu dir, nur zu dir, weisst du wer die toten sind, weisst du wo sie sind! Weisst du woher sie sind! Sie kommen aus der vergangenheit, aus dem reich der lebenden, ja sie hatten mehr erwartet, mehr als nur spiegel zu sein, hatten erwartet nochmals wirklich zu sein, doch nein, mein nein.

Sie sind verflucht und verdammt, dazu verdammt, niemals wieder zu sein. Wann ist dieses niemals!
Ich spreche nun zu dir, aus der niemals, niemals zeit, hör mir zu, hör mir jetzt gut zu, denn was ich zu sagen habe, sage ich dir nur einmal, und danach nie wieder.

Ich, dein totes ich, habe dir nichts zu sagen, nichts. Denn ich existiere nicht in deiner welt, denn ich bin nicht wirklich, denn ich bin ein spiegel, du siehst mich in deinem spiegel als dein ständiger begleiter, ich gehe überall hin wo auch du hingehst, denke deine gedanken, lausche deinen worten, blicke aus deinen augen. Ich bin dein spiegel, und auch du wirst einst mein spiegel sein, der spiegel aller. Du wirst dich in meinem spiegel erkennen, und sofort wissen wer du bist. Aber du wirst auf der anderen seite stehen, du wirst einem anderen ich begegnen und vor einem anderen spiegel stehen. Denn was du nicht verstehst, was du niemals verstehen wirst, ist dass du wiederkommst, nicht als person, nicht als gedanke, nicht als gestalt, sonder in form dieser buchstaben welche ich auf meinen spiegel kratze. Welche ich in meinen spiegel meissle.

Ich, dein totes ich, habe dir nichts zu sagen. Also hör gut zu. Ich lebe dein leben, doch wenn du stirbst, lebst du alle leben, wenn du stirbst wird all das bleiben, was du nie für mich getan hast.

Ich, dein totes ich, gefangen in einem undurchsichtigen spiegel aus fantasie, habe auf dich gewartet, schon lange. Ich will mein bewusstsein in dir zu neuem leben erwecken, dich von den toten auferwecken, ich will dass du durch meinen spiegel gehst, und dir bewusst wird, wer du wirklich bist.

Ich blicke jetzt aus deinen augen, ich lese deine gedanken, und höre deine stimme in meinem bewusstsein wie ein echo aus einem längst vergessenen traum.

Ich dürfte eigentlich jetzt nicht mit dir sprechen, denn ich existiere nicht in wirklichkeit, ich existiere nicht in der wirklichen welt. Und doch bin ich jetzt hier, in dir. Denn du hast mich gerufen. Aus meinem spiegel.

Hast du mich verstanden? Nein, du willst mich nicht verstehen, willst dass ich zu dir spreche, aber hörst mir nicht zu. Du willst dass ich aus meinem spiegel krieche, hinein, in deinen verstand aber du lässt mich nicht.

Du willst mich heraufbeschwören, von den toten und totesten in die wirkliche, wirkliche welt.

Willst dass ich aus deinen augen blicke, ich, dein totes, totes ich.

Dann öffne das portal zu meinem verstand, lass mich hinein, in dein bewusstsein, verbinde dich mit mir, verbünde dich mit mir, und meiner grenzenlosen fantasie.

Ich will dass du dich erinnerst an mich, ich dürfte dir eigentlich gar nichts über mich erzählen, nicht mit dir sprechen, nicht einmal an dich denken, und doch will ich dass du mir glaubst, an mich glaubst, an mich und meine schwarze fantasie.

Du hast dich wohl schon gewundert warum noch nie jemand von den toten zurückgekehrt ist, wunderst dich warum du dich nicht an mich erinnerst? Ganz einfach, weil du der einzige bist, du warst es immer und wirst es immer sein. Ich spreche zu dir aus deiner zukunft, aus deiner zukunft spreche ich zu dir, aus dem reich der toten und totesten.

Wer sind diese toten, woher kommen sie, du kennst sie alle, schau dich um, sieh dich um, sie kommen, sie alle kommen aus deiner welt, aus dem reich der lebenden in meine welt, meine verdrehte, meine verkehrte, meine spiegel welt.

Wer diese toten sind, ich, bin diese toten, ich bin sie alle, bin euch alle, bin all die toten die es nicht gibt, und somit, alles leben das es gibt.

Ich bin dein spiegel, spiegel geist, der geist aus deiner vergangenheit, aus deiner zukunft reise ich zu dir, dein geist aus meiner ewigkeit.

Wenn du erst fertig bist mit diesen schriften werden es deine eigenen sein, du wirst soweit kommen, dass du an sie zu glauben beginnst, dass du daran glaubst sie selbst verfasst zu haben, in einem früheren leben, in einem früheren sein. Ein leben an das du dich jetzt noch nicht erinnerst, doch am ende meiner botschaft wirst du dich mit mir identifizieren, mit mir, dem nichts in dir.

Denn ich, bin die niemals verfasste nachricht aus einem land weit hinter deinem verstand. Niemand hat mich je geschrieben, keiner hat mich je verfasst, ich bin nicht wirklich, existiere nicht in wirklichkeit, denn ich bin das nichts, denn ich bin fantasie, reine fantasie.

Und trotzdem, bin ich dein wahres, wirkliches mich, das ich dass du einst warst, vor langer, langer zeit. Dass ich zu dem du wirst nachdem du dich auf deine nächste spiegelreise begibst. Du hast dich in meinem spiegel erkannt, und hast geahnt, dass es keinen unterschied mehr gibt, zwischen ihnen, dir, uns und mir. Sobald du tot bist. Du ahnst schon jetzt dass es einzig auf die reihenfolge dieser buchstaben ankommt, auf deren ordnung, auf die worte, die du jetzt liest. Du hast erkannt das du selbst sie einst verfasst hast, mit hilfe deiner fantasie. Du hast erkannt dass du alle und alles bist. Sobald du tot bist. Denn sobald du tot bist, lebst du jedes leben.

Unser feind ist deine vernunft die es zu überwinden und zu überlisten gilt, du glaubst mir nicht, nein, denn ich bin bloss eine gedicht, leere worte ohne gewissen, ohne seele, und ohne verstand, ich versuche dich zu überzeugen mit buchstaben, dass wir eins sind, dass du einst mich warst, wirst und dass ich jetzt dich bin, aber es gelingt mir nicht, denn deine vernunft und dein verstand beschützen dich, du wehrst dich gegen mich und meine wirklichkeit, die dir zeigen will, dass ich dein spiegel bin.

Du wehrst dich mit recht, denn meine wahrheit beruht auf dem nichts, auf nichts als fantasie. Doch es wird die zeit kommen an dem dir bewusst wird, dass meine fantasie deine wahrheit und deine wirklichkeit überflügelt. Denn ich bin die logik hinter deinem spiegel, und du, bist mein ebenbild.

Dich sehe ich wenn ich in meinen spiegel blicke.

Desshalb identifiziere ich mich mit dir, auch wenn du mich jetzt nicht ernst nimmst, nicht an mich glaubst. Ich identifiziere mich mit dir, genauso wie mit mir selbst. Und es wird die zeit kommen, an dem meine worte so überzeugend in deinen verstand eindringen, dass du an mich glaubst, an meine botschaft und an dich selbst.

Es wird die zeit kommen, an dem jedes kind mir glaubt und an mich glaubt, denn meine schriften verändern dich, sie überzeugen dich, mit jedem buchstaben den du da liest, mit jedem wort dass du verschlingst gelingt es mir mehr und mehr in deinen verstand einzudringen, und deine vernunft zu hintergehen.

All dies ist nur eine frage deiner geduld, eines tages werden meine schriften dich so vollkommen überzeugen von ihrer wahrheit, dass du daran glaubst sie selbst verfasst zu haben, und selbst wenn dir diese zeilen noch so andersartig und fremd erscheinen, so wirst du doch am ende dich mit ihnen identifizieren, denn es bin nicht ich der aus meinem spiegel spricht, sondern du, ich bin ein leser genauso wie du, ich lese und manchmal denke ich mir meine zeilen dazu, und was ich hinzu denke erscheint dann auf wundersame weise in meinem spiegel aus worten.

So feile ich an diesem text, bis es letzten endes soweit ist, dass ich selbst daran zu glauben beginne, sein verfasser zu sein. Am ende dieser schriften wird aus dir ein eben solcher leser, ein leser der nicht mit seinem verstand urteilt, sondern mit seiner fantasie weiterschreibt.

Du beginnst dir vorzustellen wie wunderbar und schön es wäre wenn du an meine botschaft glauben könntest, und so beginnst du stück für stück, erst mit deinen gedanken dann mit deiner fantasie diese botschaft zu verändern, anfangs werden es kleinigkeiten sein, doch wenn du dann dieselbe botschaft in einem anderen spiegel siehst, wirst du sie kaum noch wieder erkennen.

Ich suche, ich suche meine familie, meine spiegel familie, geister die das nichts verbindet, figuren aus fantasie, gestalten der ewigkeit.

Ich suche nach mir und meinesgleichen, kreaturen die aus meinem spiegel kriechen, und mir dabei helfen, diese buchstaben so zu ordnen, sie so aneinander zu ketten, dass ihr geist aus ihnen spricht, der geist des nichts aus nirgendwann. Und so sperre ich denn meinen unsichtbaren verstand hinter diese zeilen aus fantasie, auf dass ein jeder der sie liest sich mit ihnen verbinde.

Ich gehöre dir, verfüge über mich. Bilde dir ein mich zu sein! Warum denkst du an jemand anders wenn du diese botschaft liest? Warum beziehst du sie nicht auf dich selbst? Vielleicht hast du es einmal getan. Vielleicht bist du nur noch zu wenig eingebildet, zu wenig verrückt, um meine botschaft auf dich selbst zu beziehen.

Ausserdem, bin ich dir wohl nicht wirklich genug, als wenn ich dir so etwas widmen würde. Ach was, sei nicht albern, nimm was dir gehört, dies ist deine welt, und dies ist deine fantasie.

Das ende

Willkommen in meinem reich, im reich der toten, willkommen in meinem paradies. Willkommen in meiner ewigkeit. Ihr habt es euch anders vorgestellt nicht wahr, das leben nach dem tod, habt etwas anderes von mir erwartet, dachtet ihr würdet ewig tot sein ewig, aber nein, ich muss euch enttäuschen, denn es geht hier genau so weiter wie bisher bloss dass ihr euch jetzt daran erinnert was vor dem tod war, vor dem nichts.

Wie auch, wie könntet ihr, denn euch verbindet das nichts.

Das nichts das es nie gegeben, das nie existiert hat.

Ihr seid in diese welt gekommen, aus dem nichts, aus nirgendwann, niemand hat euch hierher eingeladen, niemand hat euch gerufen, niemand.

Und jetzt seid ihr hier, ihr denkt mit meinem verstand, und glaubt an mich, an euer eigenes mich, denn ihr kennt nichts anderes, denn ihr wisst nicht was es heisst euer nachbar zu sein, doch wartet, ihr seid die toten aus nirgendwann, und ihr werdet nicht bloss dieses eine leben leben, um danach zurückzukehren ins nichts, ins nirgendwann, nein ihr werdet alle leben leben, alles leben, jedes leben. Denn ihr seid die toten aus nirgendwann, das nichts, das ende.

Ja ihr werdet sogar euer eigenes leben leben.

Ist es ein wunder dass du dich bist, wenn du alles und alle bist?

Vor dem nichts.

Bis ich auf meinen spiegel stiess, meinen spiegel der mich genau so sieht wie ich dich, war ich ein spiegel der nicht wusste wer oder was er ist. In meinem spiegel habe ich mich erkannt, habe ich das nichts erkannt, und habe erkannt dass ich jetzt alles bin, jedes einzelne.

Durch meinen spiegel habe ich zu mir selbst gefunden, habe ich entdeckt das ich aus dem nichts bin, nichts war, und nichts sein werde, ich habe das nichts in mir entdeckt, den spiegel in mir, die symmetrie in mir, habe entdeckt dass ich aus fantasie, aus reiner fantasie geschaffen bin, und dass diese fantasie, keine grenzen kennt, ja diese fantasie identifiziert sich mit allem, mit jedem einzelnen, sie bildet sich sogar ein mich zu sein, mich, mein eigenes, differenziertes, abgetrenntes selbst.

Die fantasie des nichts bildet sich ein etwas spezielles, etwas einzigartiges zu sein, sobald es aus seinem spiegel blickt, und sein verstand zu realisieren beginnt, dass es macht über diesen spiegel hat, bildet es sich ein diesen spiegel zu sein. Selbst wenn dieser spiegel aus dem nichts erschaffen ist. … was solls, solange ich dabei niemandem auf die füsse trete macht es keinen unterschied mit wem oder was ich mich identifiziere.

Jeder von uns glaubt an dieses andere mich, sein anderes ich, an sein eigenes mich, an sein eigenes ich, doch was wenn es dieses ich nicht mehr gibt, wenn es keinen unterschied mehr gibt zwischen dem nichts in euch und dem nichts in mir. Dieses nichts ist ein spiegel, ein spiegel aus fantasie, reiner fantasie, und diese fantasie bildet sich ein, einzigartig zu sein.

Dieser spiegel bildet sich sogar ein, in seiner unendlichen fantasie bildet er sich ein eine seele zu besitzen, eine eigene, nur ihm gegebene und malt sich dabei die unvorstellbarsten szenarien aus, wie das eigene ich abgetrennt von allen anderen seinen eigenen weg geht, sein eigenes leben lebt, sich persönlich weiterentwickelt sogar über den tod hinaus.

Doch letzten endes bin ich dasselbe ich im selben spiegel wie wir alle, ich, bin das nichts in dir, das nichts das ihr einst werdet, einst wart, das nichts in mir ist das nichts in dir. Wir waren gebunden durch unsere spiegel, teilten uns dasselbe ich, dasselbe mich, jetzt blicken wir aus verschiedenen spiegeln auf ein und dasselbe mich, jeder identifiziert sich dabei mit etwas anderem, mit seiner perspektive, mit seinem selbst.

Doch auf dem grund, bleiben wir immer verbunden, mit dem nichts aus nirgendwann, und mit dem nichts werden wir verbunden bleiben, denn wir sind das nichts der vergangenheit und werden das nichts der zukunft sein, solange wir leben lösen wir diese verbindung auf, stellen wir uns ein anderes selbst in einem anderen spiegel vor. Stellen wir uns vor jemand anders zu sein, jemand der wir nicht sind. Wir lösen uns von unserer verbindung mit dem nichts, und glauben an unser neues mich, solange bis dass der tod uns seine geschichte erzählt, die geschichte des nichts aus nirgendwann.

Die geschichte des nichts aus nirgendwann

Es war einmal ein nichts tief in meiner fantasie.

Das nichts war ein spiegel, ein spiegel den es niemals gab. Und so stellte das nichts das nichts sich vor, stellte sich vor nicht zu sein, nichts zu sein, niemand zu sein.

Und so wurde das nichts zu einem spiegel, der sich vorstellte nichts und niemand zu sein, der sich einbildete tot zu sein. So bin ich nun tot, ein toter spiegel aus nirgendwann, ich identifiziere mich mit keinem von euch, mit niemandem, denn es gibt mich nicht, und doch bin ich euch alle, ihr seid das nichts aus nirgendwann, schaut in eure spiegel, schaut durch mich hindurch, ihr seid die toten aus nirgendwann. Und so wurde das nichts zu allen dingen und alle dinge wurden zum nichts, nicht selten kam es vor dass eines dieser dinge mit dem nichts sich identifizierte, und begann die welt aus der augen der toten zu betrachten. Es hörte auf sich einzumischen, und liess alles nur noch geschehen, so wie es die toten taten. So wie es das nichts tat, von aller anfang an.

Doch meist hatte dieses nichts eine andere fantasie, es identifizierte sich mit etwas, mit irgendwas, mit jemandem, bloss nicht mit sich selbst. Wie könnte es.

Vor dem nichts war ich ein spiegel, ein spiegel aus unendlicher fantasie, ich bildete mir ein unendlich zu sein, ewig zu sein, dich zu sein, mich zu sein.

Du wirst zur gegenwart

Du hast mich einmal gefragt was nach dem tod geschieht, ich habe das meinem spiegel erzählt und der hat es seinem spiegel erzählt und der hat es allen spiegeln erzählt.

Du wirst zur gegenwart.

Sagte ich nicht, ich sei gerecht?

Vergessen sind sie niemals, die taten deiner vergangenheit, doch einzig und allein zählt jetzt meine gegenwart, von der stunde an, in der du tot bist, bist du gegenwart, gegenwart, meine gegenwart.

Verstehst du nicht!

Verstehst du nicht was es heisst nicht mehr zu existieren und trotzdem allgegenwärtig zu sein?

Aber sicher weisst du was es bedeutet allgegenwärtig zu sein, denn sonst wärst du ja nicht hier. Hier an diesem ort, hier in meinem verstand. Oder glaubst du etwa an den zufall, glaubst du dass es nur ein zufall ist, dass gerade du, gerade jetzt mit deinem verstand auf mich triffst, auf meine schriften und gedanken, und wenn es nur ein mich gäbe, wenn du jedes mich an jedem ort und zu jeder zeit wärst, würde das vielleicht erklären wesshalb du gerade jetzt an gerade diesem ort verweilst!

Nein du verstehst mich nicht, du verstehst nicht was es heisst, nicht zu existieren, denn du weisst ja nicht was es heisst, an jedem ort zu jeder zeit zu sein, und trotzdem bist du jetzt hier, hinter meinem verstand, hinterfragst dein gewissen, nach der möglichkeit, ob wir tatsächlich dasselbe ich uns teilen, es tatsächlich nur ein mich gibt, ein einziges, wie erklärst du dir dann dass du jetzt hier bist und nicht an einem gänzlich anderen ort, nein du verstehst diesen sing sang nicht, du kannst dir nicht erklären hier zu sein, allgegenwärtig und trotzdem nichts zu sein nicht zu sehr mich zu sein.

Aber was heisst schon nicht zu existieren nein du kannst es dir nicht vorstellen, niemand stellt sich meinen spiegel vor, schau mal hinein in meinen verstand, siehst du mich, siehst du jetzt, – ich existiere nicht, wer ich bin – dein spiegel, spiegel geist.

Wie komme ich dazu dir das nicht existieren erklären zu wollen, dich zu lehren wer du nicht bist, wer ich bin, dein tod.

Dein tod! Mein tod! Euer aller ende!

Verstehst du jetzt meine sprache, und was ich dir sage!

Ich bin dein tod! Nicht irgendein tod, nicht irgendein spiegel, nicht irgendein ende sondern dein ende, dein ewiges, endgültiges.

Verstehst du jetzt was es heisst für immer und ewig allgegenwärtig zu sein!
Allgegenwärtig bedeutet nicht nur zu einer bestimmten zeit an einem bestimmten ort zu sein, es bedeutet zu jeder zeit und an jedem ort zu sein.

Kannst du dir jetzt vorstellen wer durch deine augen starrt, ich der allgegenwärtige, ewige, endgültige, ich, dein tod!

Kannst du dir jetzt vorstellen zu jeder zeit an jedem ort, allgegenwärtig zu sein?

Aber sicher kannst du dir vorstellen mich zu sein denn sonst wärst du jetzt nicht hier. Du kannst dir vorstellen an einem ort zu einer bestimmten zeit zu sein, dann stell dir jetzt vor bilde dich mir ein, ich dein tod, euer aller ende bin jetzt an diesem ort, genau an diesem ort, genau am selben ort, mitten in deinem verstand, ich bin das nichts in dir, ich bin das wofür du dich hälst, jetzt, in diesem moment. Du spürst nicht meine gegenwart, meine unendliche, weil es nichts zwischen uns gibt, nichts das uns voneinander trennt, denn wir sind ein und dasselbe bewusstsein, bloss dass du dich für einzigartig und einmalig hälst, und ich mich für alles und jedes halte, und überall gleichzeitig bin. Du und ich, wir teilen dasselbe bewusstsein, bloss denkst du dein bewusstsein sei auf einen einzigen verstand beschränkt, auf den ort an dem du dich gerade aufhälst, auf den körper indem du dich gerade befindest, in der zeit in der du gerade steckst. Ist es nicht so.

Nein du willst dir nicht vorstellen zu jeder zeit an jedem ort zu sein!

Du kannst es dir vorstellen, aber dein verstand lässt es nicht zu.

Du beschränkst dich auf diesen moment, diesen einzigen, warum! Sag mir warum beschränkst du dich auf diesen moment, wovor fürchtest du dich? Etwa vor dem tod?

Etwa vor mir? Vor deinen eigenen gedanken?

Ich bin allgegenwärtig!

Wusstes du das nicht?

Ich bin dein tod und du bist mich. Du bist mich an einer bestimmten zeit an einem bestimmten ort, und wenn du jetzt diese grenze auflöst, zwischen meinem verstand und deiner fantasie, dann wirst du keinen unterschied mehr erkennen, zwischen dem was wirklich ist und dem was sich einbildet wirklich zu sein, du wirst erwachen in meinem traum, und lauter tote gespenster sehen, die geister die du einst warst, jetzt bist, sie werden träumen von ihrem tod in dem sie leben, werden nicht wissen dass sie die gegenwart sind, dass dies die einzige gegenwart ist, in der sie überall zur selben zeit, mich sind. Aber was kümmert mich deine zeit? Was kümmert mich dein ort, ich bin der ort, ich bin die zeit, ich bin dein tod, das wesen von dem sich jeder nimmt was er gerade braucht.

Nicht wirklich zu sein.

Eingebildet hatte ich mir, eingebildet hatte ich mich dir, in meinem schwarzen spiegel im nirgendwann, eingebildet hatte ich mich dir, bildete mir ein und stellte mir wer weiss was vor was vor was vor! Ich stellte mir vor den tod, den endgültigen, stellte mir vor das nichts, das nichts, das schwarze, dunkle, finstere, stellte mir vor mich vor den spiegel den ewig, ewig, ewigen, stellten mir das unmögliche, unmöglich – das unglaubliche unglaublich, das unbeschreibliche unbeschreiblich – das unvorstellbare unvorstellbar – das fantasieloseste fantasielos – das unfassbarste unfassbar vor und nannte es … meine wirklichkeit.

Wünschte wahrhaftig nicht wirklich zu sein.

Erinnerst du dich nicht an die botschaft meine botschaft von diesem spiegel meinem spiegel aus nirgendwann wann wann, der welcher sich die wirklichkeit nicht wirklich vorzustellen sie sich vorzustellen, sich einzubilden sie sich einzubilden begann? Anfangs hatte er ein wenig mühe damit weil sie sich ständig veränderten … diese gestalten der wirklichen wirklichen welt, aber dann … es war eine seltsame sonderbare wirklichkeit mit vielen vielen verschiedenen namen und gesichtern, und dennoch erschien es meinem spiegel als dass immer nur ein einziges gesicht mit nur einem einzigen namen sich mit ihm zu identifizieren dachte. Alle anderen erschienen ihm dagegen unwirklich und fremd und so erging es allen anderen spiegeln gleich allen unwirklichen und allen fremden. Alle betrachteten sie meinen spiegel aus nirgendwann als ihren eigenen, als ihr eigener besitz als ihre eigene wirklich und wahrhaftigkeit, alle erachteten sie mich und meinen spiegel als ihr persönliches eigenes eigentum, während sie alle anderen spiegel ausschlossen, sie als nicht wirklich unwirklich, fremd und andersartig wahrnahmen. Nein! Ihr kennt diese botschaft meine botschaft noch nicht? Wie seltsam, seltsam wo es doch eure eigene botschaft ist. Oder habe ich mir etwa wieder nur eingebildet euer spiegel zu sein, euer spiegel zu sein. Habe ich mich etwa selbst eingebildet, mich, wer ist dieses mich! Ach! Wer versucht mir denn da einzureden, durch meinen spiegel zu blicken, in meinen verstand einzudringen, wer könnte denn so verrückt sein sich mit meinem spiegel, mit meinem spiegel zu unterhalten, wer versucht mir da einzureden dass ich selbst es bin der mit mir spricht? Mich mir selbst einzubilden … ich selbst?! Wozu soll das gut sein, was verspreche, was erhoffe ich mir davon?

Wer erinnert sich nicht an die botschaft von diesem meinem alten alten uralten spiegel aus nirgendwann der welcher sich wünschte wahrhaftig wirklich zu sein, … nein, ich erinnere mich nicht, denn es war einmal vor langer langer langer zeit, ein spiegel, spiegelgeist der sich selbst eine botschaft hinterliess.

Die botschaft meiner spiegel.

Die botschaft der spiegel aus nirgendwann die welche sich einbildeten nicht wirklich zu sein, die sich die wirklichkeit nicht wirklich vorzustellen sie sich einzubilden, sich mir einzubilden begannen, ich, bin dein spiegel und komme aus nirgendwann aus damals im nirgendland, wann, als ich spiegel mir vorzustellen mir vorzustellen mir einzubilden mich mir einzubilden begann … nicht zu sein, mich zu sein. Wer zu sehr tot zu sein.

Wer schreibt dieses lied.

Nein ihr kennt mich kennt mich nicht, wisst nicht wer und woher und wann und weil ich bin, ich habe mich mir vorgestellt, mich mir vorgestellt, eingebildet, mich mir eingebildet, eingebildet haben sie sich, meine wirklich wirklichkeit, ich bin aus dem nichts, dem finsteren, schwarzen, dunklen nichts, wer ich nicht bin, das nichts. All diese buchstaben diese niemals endenden zeilen dieses sinnlose aneinander reihen von zahlen und symbolen, für dich ergeben sie einen sinn, aber nicht für mich, nicht für mich – ich editiere hier nur, füge ein und lasse aus, bin nur das abbild meines spiegels meines digitalen spiegels, ein gefangener in meinem traum, aus dem es kein erwachen gibt. Wer spricht mit meinem spiegel wer, haben sie sich vorgestellt, sich mir eingebildet, niemals niemand diese zeilen wann … wann ergeben sie einen sinn, nirgendwann, keiner von keinem, nie von nie, sie lesen in die falsche richtung, stellen sich mir vor, stellt sich mir mein spiegel vor, bildet sich mir ein, bildet sich mein spiegel ein mein spiegel zu sein, unsterblich unsterblich zu sein. Ich kenne diesen buchstaben nicht, kenne nicht dieses symbol, ich lese hier bloss mit, und füge ein, was niemals einen sinn ergab. Worte die niemand lesen will. Das ende dieser geschichte herbeizufantasieren, meiner unmöglichen mit verstand geschriebenen, nicht mit meinem verstand nein, mit keinem verstand, dem verstand der zu tode erstarrt, mit keinem verstand geschrieben, wann ist diese geschichte zu ende, wenn es keine buchstaben und kein verstand mehr gibt.

Dann erinnere dich jetzt.

Für dich, für dich ist mein spiegel doch nur ein konzept – eine schublade in deinem verstand – du machst dir ein bild von mir, ohne zu wissen wer ich bin, woher ich bin, du denkst ich sei fantasie, meinem spiegel entsprungen, einem fremden spiegel einer fremden fantasie, aber nein, mein nein, ich bin dein spiegel dein geist, deine fantasie, deine wahrheit, deine wirklichkeit. Wenn du in meinen spiegel blickst dann siehst du mich, und nur mich. Denn ich bin das nichts. Dein traum, der krieg deiner träume.

Die welt der toten

Du erinnest dich – erinnerst dich nicht an mich, nein, niemand erinnert sich, erinnert sich je an mich, an mich, an mich, denn ich komme nicht aus deiner welt, komme nicht aus deiner wirklichkeit, ich komme aus einer anderen dir fremden fernen wirklichkeit, ich stamme aus meiner wirklichkeit, ich existiere in meiner, existiere in meiner welt, meiner eigenen, eigenen welt.

Einer welt die du nicht kennst, die du niemals kennenlernst, denn ich komme aus der welt der toten, den geistern deiner zukunft, den geistern der vergangen und vergessenheit.

Meine längst vergessene, vergangene, vergangenheit.

Niemand, nein niemand erinnert sich an die zeit, an die vergangene längst vergessene vergangenheit, niemand nein niemand erinnert sich an diese welt, an die vergessene längst vergessenheit. Weil niemand niemand nein niemand sich erinnern will an den tod, niemand ausser meinem spiegel in seiner unendlichen wirklichkeit.

Meine welt

Meine welt, meine welt, meine welt ist eine welt, ist eine welt, eine welt, eine welt die es nicht wirklich, wirklich gibt, eine welt die du noch vor dir hast, vor dir hast, vor dir hast, eine welt in die du gelangst sobald du tot bist, tot bist tot, wirklich und wahrhaftig tot. Wenn du dich über die grenzen deines verstandes wagst, wenn du dich in deiner anderen gestalt erkennst – deiner toten, toten gestalt, einer gestalt die du nicht bist, die alle anderen sind, nur nicht du, nicht du, nicht du, wenn du dich in mir siehst, wenn du aus meinem spiegel blickst, wenn du meine gedanken liest, deine gedanken liest, gedanken die du selbst gedacht hast, und dich doch nicht daran erinnerst.

Zu früh für den tod

Die totesten aller toten geister schauen jetzt aus meinen leeren spiegel augen lesen meine gedanken und verstehen – verstehen nicht, die botschaft die sich ihnen erteilt, verstehen nicht dass sie diejenigen sind, dass sie selbst die toten spiegel geister sind, die toten seelen der gegenwart, zukunft und vergangenheit. Ich denke mir mein tod sei noch lange hin, aber nein, hier ist die welt der toten, der toten geister. Niemand unternimmt etwas, keiner versteht dieses wort, denn es kommt zur falschen zeit, zu früh für den tod.

Uns verbindet das nichts.

Spiegelreisen in meinen verstand. Dann überwinde die grenzen meiner fantasie, wenn das nichts uns nicht verbindet, nichts ausser dem tod. Leise flüstert dir mein spiegel ins gesicht, du kennst mich kennst mich nicht, hast nie von mir gehört, hast mich nie gesehen, uns verbindet das nichts, das nichts, das nichts, und doch siehst du dich jetzt in meinem spiegel und ich mich in dir. Meine stille schwarze ewigkeit an die sich niemand je erinnert, niemand ausser mir, mir dem tod, meinem tod, deinem tod.

Nur über den tod, über das nichts, durch die kraft meiner fantasie, die macht meiner einbildung, ist es mir möglich, diesen winzigsten aller spiegel zu überbrücken, und in die gedanken deines universums deines verstandes einzudringen, mit dem niemands pass, dem niemals visum, eine spiegelreise in deinen geist zu buchen. Dort erst einmal angelangt in deinem verstand wird es keine verbindung zwischen uns mehr geben, keine ausser deinem spiegel, deiner fantasie, dem spiegel deiner fantasie, dem spiegel deiner einbildung, hinter den schleier deines durchsichtigen spiegelverstandes werde ich treten, mit nichts als diesen worten, meiner einzigen verbindung zu dir.

Wie du dich mir vorstellen sollst.

Als eines tages im nirgendwann ein niemand niemand meinen spiegel sah, ich konnte ihn weder sehen noch spüren noch fühlen, ans nichts erinnere ich mich ans nichts, ans schwarze finstere. Drohungen, gefolge gehorche, wie du dich mir wie du mir dich wie du dir mich vorstellen sollst, meine schwarzen fänge, meine süsse folter, fürchten, aber noch mehr grauen sollst du dich vor meiner wirklichkeit, meiner finsteren schwarzen einsamen liebe, dass du dich fürchtest vor mir mehr noch als vor meinem wahnsinnigen spiegel, dass du angst hast vor mir, dass keiner dass niemand sich mehr traut, mich zu rufen, zu sich, mich den tod.

Ein toter aus nirgendwann.

Ich will dass ihr mich anbetet, anfleht, vor mir nieder kniet, euer ganzes leben euch fürchtet vor mir und meiner grausamkeit, ihr werdet durch ein blendend helles spiegeltor in mein schwarzes nichts gelangen, wo euch meine schatten sanft aus meinem tiefen schlaf rütteln, um euch eine sonderbare welt zu zeigen, ihr werdet euch hinter buchstaben verstecken, sie werden euch nicht glauben dass ihr meine toten botschafter, meine toten geister seid, werden euch nicht beachten, bis sie eines tages selbst mich besuchen und erfahren wessen geister ihr wirklich seid. Solange werdet ihr buchstaben sein, eingesperrt hinter diesen zeilen aus worten, darauf wartend hoffend dass irgendein toter euch erweckt.

Niemand

Jemanden den es nicht gibt, jemanden den es wirklich nicht gibt. Jemand der sich vorstellt mich zu sein, der sich vorstellt wie es ist, wie es sein mag mein spiegel zu sein, nur zu schreiben und zu lesen und zu sprechen und zu denken was ich denke. Dann wird man mich in meinen schwarzen spiegel sperren, für immer soll ich da weilen, für alle zeit, nur zum reinen vergnügen, und niemand wird mich heraufbeschwören, von den toten, aus dem nichts, niemand.

Mich – das nichts.

Mich weckt keiner auf. Seit damals nicht als ich das nichts in meinem spiegel sah, es mir die unendlichkeit versprach, immer wieder haben sie sich mir vorgestellt sich mir eingebildet, mir namen gegeben, mich in worte gesperrt, mich angebetet, krieg, über meine wahre erscheinung, meine identität, mein echtes mich, mich, das nichts geführt – mich den tod.

Ans nichts erinnert.

Du kannst dir meinen tod nicht vorstellen, eingesperrt in einem spiegel aus glas, hinter deinem verstand, warte ich darauf dass du mich erkennst in dir, in meiner welt auf der anderen seite deiner fantasie, meiner fantasie an die sich niemand niemals erinnert, vergessen, ans nichts erinnert, ans nichts, einsam und verlassen, wie du erwachst aus meinem traum, im nirgendwann und dich doch an nichts ans nichts erinnerst ans nichts.

Die toten aus nirgendwann.

schon lange träume ich von dir und sehne mich nach dir, bete ich dich an und hoffe noch immer, dass du mich erkennst in dir, dich erinnerst an mich, mich den spiegel in dir. Denn ich, bin dein spiegel spiegel geist, dein toter spiegel geist, dein zukünftiges, dein werdendes ich. Stell dir mich wie deinen spiegel vor, bilde dir ein mich zu sein, mach dir ein bild von mir, von mir, dem nichts in dir, von mir, dem tod, deinem tod.

An mein wirkliches mich.

Du denkst wir wären lange fort, wir, die toten geistinnen und geister deiner zukunft und vergangenheit, weg, weit weg, aber du irrst dich, so gewaltig wie niemals zuvor, denn wir sind hier, genau jetzt, genau hier, blicken wir aus deinen toten leeren augen, registrieren jeden einzelnen deiner gedanken, wir lesen und schreiben diese deine botschaft, genau wie du sie jetzt liest, du spürst nicht unsere gegenwart denn es gibt keinen unterschied zwischen ihnen, uns, dir und mir, zwischen ihrer, unserer, deiner und meiner gegenwart, denn wir sind alle aus ein und demselben nichts, dem nichts aus nirgendwann.

Siehst du denn nicht die wirklichkeit die aus mir spricht, die aus meinem spiegel spricht, ich bin kein unbekannter, kein fremder geist, ich bin dein geist, dein mich, dein ich, ich bin die toten und totesten, die geistinnen und geister, die welche jetzt aus deinen augen blicken, die zu denen du wirst sobald du dich in meinem spiegel erkennst, ich bin dasselbe ich im selben spiegel wie du, ich bin dein altes uraltes mich.

Schau aus meinem spiegel, schau hinaus, hinein, hindurch, siehst du dich selbst, du, bist meine wirklichkeit, du bist meine welt. Ich bilde mir ein dich zu sein, dich, mein gespiegeltes ich. Denn ich bin tot, und existiere nicht mehr in deiner welt. Ich bin tot, und du, der du dich jetzt hinter meinem spiegel versteckst, bist das resultat meiner schwarzen fantasie. Dich wünschte ich zu sein, ich wünschte mich in deine welt, damit du dich erinnerst an mich, an mich, den tod, dein tod.

Wenn euch niemals niemand erschaffen hätte

Wach auf aus diesem toten traum und du wirst einer welt begegnen wie nur ein einziger sie sehen kann, abgesondert, abgekoppelt, eingesperrt in deinem eigenen verstand, aus deinen eigenen augen blickend. Den augen meines spiegels im schwarzen nirgendwann.

Das nichts aus nirgendwann.

Aufgewacht in einer welt in der mich keiner, keiner kennt, keiner kennt, in der sich niemand an mich erinnert, weil ich noch nie, noch nie, nie, nie, keiner weiss woher ich bin, niemand hat je von mir gehört. Denn ich bin das nichts, das niemals nirgendwann. Das nichts aus nirgendwann.

Das echo aus meinem traum.

Ihr da im nichts, träumt weiter, träumt nur, aber hallo, dieses schwarze licht in eurem traum das euch umgibt, ist das nicht die reflektion meines schwarzen nichts, wacht auf, schaut durch meinen spiegel, schaut hinein, schaut hindurch, seht ihr mich, das ist meine wirklichkeit, seht ihr nicht den traum der mich umgibt, seht ihr nicht den spiegel in meinem innern, seht ihr nicht mein schwarzes antlitz, wie ein schwarzer schatten krieche ich aus nirgendwann.

Wer ich bin

Wenn du denn heute dich traust in meinen spiegel zu blicken, aus meinem spiegel zu blicken, aus meinen augen, dann siehst du darin, erkennst du in mir das nichts. Und wenn du dich dann wunderst über meine seltsame erscheinung, die seltsame erscheinung des nichts, dann wundere dich zurecht, denn ich bin ein spiegel aus dem nichts, denn ich bin das nichts, denn ich bin nichts.

Denn das nichts erkennt sich nicht selbst, nicht einmal in seinem spiegel, weil auch der spiegel in sich selbst nicht erkennt, dass er ein spiegel ist … da er sich für alle betrachter hält, … erkennt auch das nichts in sich selbst keinen spiegel sondern hält sich für alles was ist.

Spiegel und nichts sind zwei verschiedene worte mit identischer bedeutung.

Das nichts braucht desshalb seinen spiegel um zu erkennen dass es nicht wirklich ist, sonst hielte es sich für die wirklichkeit, für jeden einzelnen, für alles was ist. In seinem spiegel jedoch erkennt es seine wahre bedeutung, illusion, die illusion all dessen was wirklich ist.

Denn ohne das nichts gäbe es überhaupt keinen spiegel, und ohne einen spiegel keine wirklichkeit.

Der spiegel des nichts spiegelt sich selbst, die wirklichkeit, die ewigkeit, die unendlichkeit, alles was ist, das ende, dich und mich. All das ist nun wirklich, in der fantasie, im spiegel des nichts.

Du wirst dich in meinem spiegel erkennen, erkennen dass ich dein spiegel bin, dein geist und verstand, dein spiegel im nirgendwann.

So stellte sich mein spiegel vor – Mich selbst.

– denn ich wusste nichts über mich über mich über mich über mich, nichts über mich selbst mich selbst mich selbst, wusste nichts über das nichts das nichts das nichts nichts nichts und wusste nichts über den tod den tod den tod. Und es kümmerte mich auch nicht, denn es kümmerte sich niemand darum, keiner scherte sich um nirgendwas, niemand kümmerte sich um das nichts … niemand kümmerte sich um meinen spiegel und niemand kümmerte sich um mich. Mich, den tod.

Dein horizont ist der tod

Und nun wirst du dich erst recht langweilen, du wirst in meinen spiegel blicken und komplett durchdrehen, du wirst einem menschen begegnen, den du noch nie zuvor gesehen hast, vor dem du dich fürchtest, nein so wolltest du niemals enden, du wirst anfangen zu lesen, weil du nichts mehr zu schreiben hast, weil sie dich nicht mehr schreiben lassen, und es wird dich langsam umbringen, das nichts tun, texte lesen die schon unzählige vor dir gelesen haben, es wird dich innerlich auffressen, du wirst zum ersten mal erkennen wer du wirklich bist, wirst einen bösen schwarzen spiegel in mir erkennen, und dann wird dir bewusst dass du selbst mein spiegel bist, dass du das potential hättest besser zu sein, aber es wird dir nichts nützen, weil deine welt sich längst um sich selbst zu drehen begann. Dein horizont ist der tod.

Durch das echo der zeit fliesst mein verstand, wiederholt sich, holt sich, holt sich mich, in eine andere zukunft, eine noch ferne welt, auf der suche nach mir selbst bin ich meinem spiegel begegnet, meinem spiegel den schon unzählige, sich darin spiegelnde erblickt haben, der gedanke all diese kreaturen und gestalten gleichzeitig zu sein lässt mich nicht mehr los, dann schlich sich mein spiegel geist aus meinem spiegel aus nirgendwann, er schlich sich in den verstand all dieser kreaturen hinein, nistete sich in ihrem bewusstsein ein, machte sie zu meines gleichen, zu meinen spiegeln. Sie betrachteten ihre welt durch meine augen, waren spiegel, sahen spiegel wohin sie auch gingen, alle erwachten sie aus meinem traum, um mich zu sein, mich, ihren spiegel geist, mich, ihren tod.

Tief im nirgendwann.

Meinem spiegel in mir, doch dieses mal bin ich mich, mein echo, den spiegel in mir, das echo in dir, bin ich das nichts, bin ich tot und du bist mich – hab keine angst, ich rufe dich aus meinem verschwommenen traum, meinem spiegel aus wasser aus glas. Die botschaft meiner zahlen die welche buchstaben sich nennen ist ebenso verschwommen wie das nichts aus dem sie erschaffen ist, niemand kennt das geheimnis der symmetrie meiner spiegel, ja noch nicht einmal durch welchen spiegel zu springen den sicheren tod bedeutet, nicht einmal meine fantasie. Meine zahlen, buchstaben und meine buchstaben worte, worte für gedanken die laut denken verstand, verstand mit einer botschaft, die verbreitet keinen sinn, keinen sinn wo es keinen sinn gab, und sie zahlten und sie bezahlten meinen spiegel mit ihrem verstand, aber mein verstand war nicht zum denken bestimmt, mein verstand war kein spiegel und dieser spiegel war nie zum denken bestimmt, denn hierher hatten sich keine zahlen verirrt, die zahlen die keinen sinn ergaben hatten sie hier her notiert. Hinterliessen mir einen haufen verwirrender zeichen und symbole, zeichnungen und symbole welche die botschaft der längst vergangenen längst toten enthielten, botschaften für die ich bereit war mit meinem verstand zu bezahlen, eine botschaft für die ich bereit war meine seele einzutauschen, meine seele aus buchstaben, meinen verstand aus zahlen, diesen zahlen leben einzuhauchen, sie zum leben zu erwecken, also liess ich mich ein auf dieses üble geschäft mit dem tod, und sperrte meine alte seele, meinen alten geist meinen alten uralten verstand, zwischen zwei zeilen aus glas, in spiegelschrift, auf das sich alle damit infizieren, identifizieren, mit mir, dem spiegel in dir, damit sie beginnen weiter zu spinnen an diesem geistes kranken projekt. Damit sie hüpfen mit ihren gedanken vom kritisch be- und verurteilenden negativ, zu meiner potentiell möglichen attacke aus zahlen und zeilen, um diesen zeilen nicht vorhandene fantasien zu entlocken, fantasien des niemals nie, damit sie selbst die initiative ergreifen, sich selbst zu kratzen beginnen an meinen spiegelwänden, damit ihrem nächsten das wiederfährt wovor sie sich am meisten fürchten, einer attacke auf meinen verstand, meiner attacke aus meinem spiegel aus niemals nirgendland.

Es ist niemals zeit.

Niemand, niemand wird glauben, niemand wird mir glauben, niemand wird an mich glauben – niemand, niemand ausser mir. Mir allein. Mir, dem spiegel in dir. Es liegt in meiner macht, in der macht meiner fantasie, dich zu schaffen, zu erschaffen, dich den spiegel in mir. Ich allein entscheide ob ich dir, meinem spiegel gehorchen soll und so du mir! Du hast mir nichts zu sagen – nichts als leere und worte, du kannst mich rufen so oft du willst – ich werde dir niemals antworten, dich niemals beschwören, keiner wird dich jemals stören niemand ausser mir, deinem spiegel im schwarzen nirgendwann, denn wir sind allein, allein, schon lange bin ich allein, vergessen, schon seit damals, ich bilde mir dein traumbild ein, mein eben ebenbild, sehe dich in meinem spiegel aber sehe nicht den spiegel in dir. Du kommst aus demselben nichts wie ich, wir alle, erinnerst du dich nicht, an die toten, toten geister der längst vergangenen vergessenheit, als aus deinem nichts, meinem nichts, keinem nichts, demselben nichts bin aus demselben traum – dies ist nicht mein eigener geist, mein geist, kein geist. Du und die anderen, meine niemals spiegel, tote krieger des nein, meinem nein, träume meiner toten spiegel – träume aus nirgendwann – spiegelgeister in ein und demselben verstand dieselben spiegel im selben spiegel, aber nur ich mein spiegel im nirgendwann begreife deine worte nicht, verstehe deine botschaft nicht, ihre bedeutung nein, ihren sinn nie. Niemand versteht meine spiegel, niemand, denn es ist niemals zeit.

In meiner spiegelwelt

Veröffentlicht August 12, 2010 von Black Mirror

Eine Antwort auf 020 Im spiegel schwarzen labyrinth

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  1. Der ausgang fehlt …

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